Wasserläufe
„Tendenz Richtung Artenverschiebung“ – Hitze und Dürre setzen Flüssen zu
Die Pegelstände in den Flüssen sind wegen der Hitze und Dürre zu niedrig. Das gefährdet die Biodiversität. Aussicht auf Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es wird zu spürbaren Veränderungen im ökologischen Gleichgewicht kommen.
Nicht nur der Our in Vianden fehlt es an Wasser Foto: Editpress/Alain Rischard
Der Sommer in Luxemburg ist heiß und trocken. Die Temperaturrekorde purzelten im Juni. Ausbleibender Regen führt zu einer erhöhten Waldbrandgefahr. Doch nicht nur die Menschen kommen ins Schwitzen, auch die Wasserläufe im Großherzogtum stoßen an ihre Grenzen. Als Konsequenz hatte das Wasserwirtschaftsamt (AGE) bereits am vergangenen Mittwoch ein Verbot der Wasserentnahme aus Fließgewässern angekündigt.
„Durch die aktuell längere Phase ohne wirkliche Niederschläge sind die Abflüsse kontinuierlich gesunken“, schreibt Olivier Jeitz, Chef der „Unité cours d’eau“ beim AGE, auf Anfrage des Tageblatt. Dadurch seien die Pegelstände momentan unter dem Durchschnitt.