In Luxemburgs Kinos
„Teenage Sex and Death at Camp Miasma“: Wenn Horror und Selbstbestimmung zusammenfinden
„Teenage Sex and Death at Camp Miasma“, der neue Film von Jane Schoenbrun führt von „Psycho“ über Giallo und „Halloween“ bis zu „Scream“, „Scary Movie“ und zur heutigen Rebootkultur – und sucht unter abgenutzten Formeln nach echten Gefühlen.
Treibt im „Camp Miasma“ sein Unwesen: der Killer Little Death Copyright: MUBI/dpa
Die Handlung von Jane Schoenbruns neuem Film „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ setzt die junge Regisseurin Kris Williams (Hannah Einbinder) in den Mittelpunkt. Sie soll die (fiktive) Filmreihe wiederbeleben, die sie seit ihrer Kindheit verfolgt: „Camp Miasma“ begann in den Achtzigerjahren als Ferienlagerslasher und wurde durch Fortsetzungen, Spiele und Fanartikel ausgeschlachtet. Weil die Reihe inzwischen für ihre misogynen und transfeindlichen Bilder kritisiert wird, verlangt das Studio eine progressive Neufassung. Kris, queer und durch einen Sundance-Erfolg geadelt, soll der verbrauchten Marke neue Glaubwürdigkeit verleihen. Doch Kris’ Verhältnis zu „Camp Miasma“ ist persönlich.