150. Bayreuther Festspiele

KI trifft auf Wagner: Wie die Hightech-Inszenierung des Ring des Nibelungen ankam

Nein, eine Inszenierung im herkömmlichen Sinne war es nicht: Für das 150. Jubiläum hat man sich für den Ring des Nibelungen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ein Experiment, wie es vorher noch nie auf einer Bühne dagewesen ist.

Wie im Fiebertraum: Szene aus „Das Rheingold“ aus dem Ring der Nibelungen von Richard Wagner, bei den 150. Bayreuther Festpielen mit KI inszeniert

Wie im Fiebertraum: Szene aus „Das Rheingold“ aus dem Ring der Nibelungen von Richard Wagner, bei den 150. Bayreuther Festpielen mit KI inszeniert Foto: Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

Künstliche Intelligenz sollte das Bühnenbild, oder besser gesagt den Bühnenraum, entwerfen, und das für jeden der Zyklen des Rings des Nibelungen neu: Kurator Marcus Lobbes und sein Team hatten dafür die KI mit Tausenden von Bildern, historischen Ereignissen und Themen der letzten 150 Jahre Bayreuther Festspiele gefüttert. Daraus entwickelte dann das System im Moment selbst seine Bilderwelt.

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