Esch
„Summer in the City“ ist vorbei – Kritik bleibt
Drei Wochen dauerte er, der Sommer in Esch. „Summer in the City“ hieß das Event, das auf der „Place des Ramparts“ organisiert wurde. Es wurde gleich wegen mehrerer Punkte kritisiert: Das Konzept wurde für mehr als 150.000 Euro komplett im Ausland eingekauft, wovon zum Beispiel die Gemeinderatsmitglieder nichts wussten. Auch waren keine lokalen Akteure, wie zum Beispiel Gastronomen, beteiligt. Eine Woche trat man zudem mit der gratis nutzbaren Surfanlage in direkte Konkurrenz zur „Päischtkiermes“. Selbst der Sand wurde angeliefert, obwohl die Stadt Esch ihren eigenen besitzt. Auch der Zeitpunkt rund um die Gemeindewahlen schien unglücklich gewählt, denn der Sommer beginnt erst, auch wenn die Organisatoren Glück mit dem Wetter hatten. Wie auch immer, am Dienstag transportierte ein Lastwagen mit belgischen Nummernschildern die letzten Plastikpalmen und sonstiges Material ab, sodass der Platz jetzt wieder den Autofahrern als Parkfläche dienen kann. (P.M.)