Immobilienmarkt

Studie belegt: Afrikanische Nachnamen senken Immobilienpreise

Forscher aus Luxemburg, Großbritannien und Österreich haben Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt untersucht. Das Ergebnis: Verkäufer mit afrikanischen Nachnamen erhalten deutlich niedrigere Angebote.

Eine neue Studie belegt: Verkäufer mit afrikanischen Nachnamen erhalten auf dem Wohnungsmarkt deutlich niedrigere Angebote

Eine neue Studie belegt: Verkäufer mit afrikanischen Nachnamen erhalten auf dem Wohnungsmarkt deutlich niedrigere Angebote Symbolbild: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Eine Studie des LISER (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research), der Universität Luxemburg, der Universität Cambridge und der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt, dass Immobilienverkäufer mit afrikanischen Nachnamen auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt werden. In einem Online-Experiment bewerteten Teilnehmer fiktive Immobilienanzeigen. Obwohl die angebotenen Objekte identische Merkmale hatten, lagen die Kaufangebote für Verkäufer mit Nachnamen aus der Subsahara-Afrika im Schnitt 20.000 Euro niedriger.

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