Geschäftswelt

Stillstand beim Leerstand: Stadt Luxemburg bremst bei Steuer, Esch wartet auf grünes Licht 

Zahlreiche Ladenflächen in der Hauptstadt werden nicht genutzt – eine Leerstandssteuer gibt es jedoch nicht. In der zweitgrößten Stadt des Landes gilt eine solche Regelung seit letztem Jahr, eine weitere für ungenutzten Wohnraum bereits seit 2012. Erhoben wurden bislang keine von beiden. 

Mehr als 300 Geschäfte – wie hier im Bahnhofsviertel – standen Ende des vergangenen Jahres in der Hauptstadt leer

Mehr als 300 Geschäfte – wie hier im Bahnhofsviertel – standen Ende des vergangenen Jahres in der Hauptstadt leer Foto: Editpress/Julien Garroy

Insgesamt 316 Geschäftslokale von 2.694 standen laut aktuellen Zahlen der Stadt Luxemburg am 1. November 2024 in der Hauptstadt leer, wie die Pressestelle der Gemeinde auf Nachfrage mitteilte. Davon wurden 24 zu dem Zeitpunkt renoviert. Eine Steuer auf leerstehende Ladenflächen gibt es in der Hauptstadt nicht – das wurde in einer Gemeinderatssitzung Ende März deutlich. Während dieser wies Rätin Linda Gaasch („déi gréng“) darauf hin, dass es in Esch eine solche Steuer bereits gibt und fragte nach der Haltung des blau-schwarzen Schöffenrats. 

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