Polizei

Speedmarathon: Mehr als 240 Raser bei 150 Kontrollen

Mehr als 150 Geschwindigkeitskontrollen wurden am Donnerstag im Rahmen des Speedmarathon 2022 im ganzen Land durchgeführt. Dabei wurden mehr als 240 gebührenpflichtige Verwarnungen wegen Tempo-Überschreitungen ausgestellt. Ziel des sogenannten Speedmarathon war es, die Fahrer auf die Gefahren zu hoher Geschwindigkeiten im Verkehr aufmerksam zu machen.

Ob die Kampagne der Polizei den gewünschten Erfolg hat, wird sich wohl erst in den kommenden Monaten zeigen

Ob die Kampagne der Polizei den gewünschten Erfolg hat, wird sich wohl erst in den kommenden Monaten zeigen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

24 Stunden lang wurden am Donnerstag an den unterschiedlichsten Stellen im Land die Geschwindigkeiten kontrolliert. Anlass war das sogenannte Speedmarathon, eine Kampagne im Rahmen einer europaweiten Initiative gegen Geschwindigkeitsübertretungen, die von Roadpol, dem Netzwerk der europäischen Straßenpolizei-Verbände, getragen wurde. Sämtliche Dienststellen der Luxemburger Polizei waren aufgefordert worden, mindestens eine Kontrolle pro Schicht durchzuführen, während die Straßenpolizei den ganzen Tag über mit Tempomessungen beschäftigt war. Nicht weil man etwa die Staatskassen auffüllen soll: „Kontrollen sind keine Geldmaschinen“, betonte Chefkommissar André Schaack am Rande der Kampagne. Ziel der Kampagne sei es vielmehr, die Öffentlichkeit auf die Gefahren unangepasster Geschwindigkeiten aufmerksam zu machen, so der Leiter des „Service national de la circulation et de la sécurité routières“ der Polizei.

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