Wetter bleibt Wechselhaft

Spätwinter lässt Luxemburg auch am Wochenende nicht los

Wie erwartet ist der Spätwinter inzwischen nach Luxemburg zurückgekehrt, das in Form von Schneeschauern und teils auch einigen Graupelgewittern. Die nächste Kaltfront steht bereits in den Startlöchern.

Spätwinter lässt Luxemburg auch am Wochenende nicht los

Fabrizio Pizzolante

Die Wetterlage in Luxemburg bleibt weiterhin deutlich wechselhafter als noch vor wenigen Wochen. Eine nordwestliche Strömung bestimmt aktuell das Geschehen und sorgt für die Zufuhr kühler Luftmassen. In der Höhe liegen die Temperaturen teils bei rund -35 Grad, was in Kombination mit milderer Luft am Boden wiederholt Schauer auslöst – darunter Schnee, Schneeregen, Graupel und vereinzelte Gewitter.

Auch am Wochenende bleibt diese grundsätzliche Wetterlage erhalten. Verantwortlich dafür sind ein Hochdruckgebiet westlich unseres Kontinents sowie ein Tiefdruckkomplex über Skandinavien. Zwischen diesen beiden Systemen wird eine weitere Kaltfront in Richtung Luxemburg gelenkt.

Freitag freundlich, Samstag unbeständig

Am Freitag zeigt sich das Wetter zunächst von seiner ruhigeren Seite. Nach der Auflösung lokaler Nebelfelder kann sich zeitweise die Sonne durchsetzen, auch wenn im Tagesverlauf wieder mehr Wolken aufziehen. Niederschläge bleiben dabei zunächst aus.

In der Nacht auf Samstag erreicht schließlich die angekündigte Kaltfront das Land. Spätestens am Samstagvormittag setzt verbreitet Regen ein, der sich stellenweise auch als Schneeregen oder Schnee zeigen kann. Auch einzelne Graupelschauer sind möglich. Der Durchzug der Front sorgt für einen ungemütlichen Witterungsabschnitt bis in den frühen Abend hinein.

Am Sonntag beruhigt sich das Wetter wieder etwas. Nach teils nebligem Start wechseln sich Sonne und Wolken ab, bevor in der Nacht zum Montag erneut dichtere Wolkenfelder und Schauer aufziehen.

Temperaturen bleiben gedämpft

Die Temperaturen bewegen sich insgesamt auf einem eher kühlen Niveau. Am Freitag werden meist 6 bis 8 Grad erreicht, am Samstag nur noch 3 bis 7 Grad. In den Nächten ist verbreitet leichter Frost möglich. Auch am Sonntag bleibt es mit Höchstwerten zwischen 6 und 10 Grad vergleichsweise frisch, aber dennoch nachvollziehbar für die Jahreszeit.

Blick auf das andere Ende des Planeten

In Europa kam inzwischen wieder etwas Bewegung rein, deutlich intensiver ist dies schon seit letzter Woche in Teilen Australiens der Fall: Dort sorgt ein bemerkenswerter tropischer Wirbelsturm für Aufsehen. Narelle weist seit seiner Hochstufung von einer tropischen Störung zu einem Zyklon am 17. März einen ungewöhnlich langen und komplexen Verlauf auf.

Bereits kurz nach seiner Entwicklung intensivierte sich das System rasch und erreichte zwischenzeitlich die höchste Kategorie auf der australischen Zyklon-Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h. Zwar unterscheidet sich diese Skala von der bekannten Hurrikan-Klassifikation, dennoch handelt es sich um einen sehr starken Sturm.

Besonders auffällig ist die Zugbahn: Narelle ist bereits mehrfach auf Land getroffen, hat sich anschließend über warmen Meeresgebieten wieder verstärkt und dabei große Teile des nördlichen Australiens umrundet. Aktuell befindet sich der Sturm nordwestlich von Karratha und hat erneut Kategorie vier erreicht.

Prognosen zufolge wird der Zyklon ein weiteres Mal auf Land treffen, bevor er sich im Landesinneren wieder abschwächt. Insgesamt hat das System damit bereits einen Großteil des Kontinents umrundet – ein äußerst seltenes Verhalten.

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