Lockerung des Lockdowns

Soziale Kontakte und kühle Getränke im Zentrum von Differdingen

Wochenlang mussten Bars und Restaurants wegen des Corona-Lockdowns geschlossen bleiben. Am Mittwoch durften nun die Terrassen von Kneipen und Restaurants wieder öffnen. So auch in Differdingen. Ein Angebot, das dankend von den durstigen und kontaktfreudigen Einwohnern der „Cité du Fer“ angenommen wurde.

Trotz aller Schwierigkeiten blickt Mathilde Christ, die Inhaberin des „Autre Part“, optimistisch in die Zukunft

Trotz aller Schwierigkeiten blickt Mathilde Christ, die Inhaberin des „Autre Part“, optimistisch in die Zukunft Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Wiedereröffnung der Bars und Kneipen findet unter besonderen Auflagen statt. Das kann man auch in Differdingen sehen. Zwischen den Gästen muss der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden. Viele Lokale bieten Desinfektionsmittel für die Hände an. Auch werden die Gäste aufgefordert, die sanitären Anlagen nicht aufzusuchen, wenn es sich denn vermeiden lässt. Die Gemeinde hat die Fläche der Terrassen im Stadtzentrum vergrößert, damit auch alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden können. „Auf der Terrasse können momentan rund 40 Besucher zur selben Zeit Platz nehmen. Mitte Mai haben wir angefangen, einen Lieferservice anzubieten. Davor hatten wir mehrere Wochen komplett geschlossen. Obwohl wir keine Einnahmen hatten, mussten wir dennoch Miete zahlen. Das war eine harte Zeit“, erklärte Mathilde Christ, die Leiterin des zentral gelegenen Bistros „Autre Part“. Andere Unternehmen hatten da mehr Glück. Die Gemeinde hatte beschlossen die Monatsmieten für zwei Monate aufzuschieben, um den Geschäftsleuten unter die Arme zu greifen. In der letzten Gemeinderatssitzung hatte Erny Muller (LSAP) zudem vorgeschlagen, dieses Jahr keine Terrassengebühr von den Wirten zu verlangen. Die Differdinger Bürgermeisterin Christiane Brassel-Bausch („déi géng“) wollte  sich zu diesem Vorschlag nicht äußern.

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