Solidarität

Sozialarbeiter kritisieren Hilfen für Obdachlose

Luxemburgische Sozialarbeiter aus dem Bereich der großen Prekarität haben die Vereinigung „Solidaritéit mat den Heescherten“ kontaktiert, um gemeinsam auf die unzumutbaren Zustände für Menschen ohne Wohnung in Luxemburg aufmerksam zu machen. Der Bericht greift unter anderem die mangelnde Anerkennung der prekären Situation durch die Politik auf, sowie die fehlenden Alternativen für Wohnungslose.

Die „Wanteraktioun“ hat 320 Betten und die reichen nicht aus

Die „Wanteraktioun“ hat 320 Betten und die reichen nicht aus Foto: Tageblatt-Archiv

„Wir können unsere Quellen nicht nennen, doch wir haben alle Aussagen gründlich überprüft. Die Aussagen der Sozialarbeiter stimmten auch mit den Berichten von anderen Hilfsorganisationen überein. Deshalb haben wir beschlossen, dieses Schreiben zu veröffentlichen, weil sich die Situation für Wohnungslose in Luxemburg täglich weiter verschlechtert“, erklärt Guy Foetz von der Vereinigung „Solidaritéit mat den Heescherten“ gegenüber dem Tageblatt. „Viele NGOs und Mitarbeiter wollen sich nämlich aus Angst vor dem Verlust öffentlicher Zuschüsse nur ungern über die bestehenden Mängel in der Armutsbekämpfung äußern“, so Foetz weiter.

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