Luxemburger Pfarrkirche
Sorgen um Funde aus dem 11. Jahrhundert – Denkmalschützer schlagen Alarm
Im Grund wurden Reste einer alten Kirche aus dem 11. Jahrhundert sowie Überbleibsel der alten Stadtmauer gefunden. Denkmalschützer befürchten, die steinernen Zeitzeugen sollen der Neugestaltung des Petrusstals zum Opfer fallen. Von offizieller Seite kommt Entwarnung.
Bei den Grabungen wurden auch Überreste eines Friedhofs gefunden Symbolfoto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
Dass Denkmalschutz den meisten Bürgern sehr am Herzen liegt, wird immer wieder deutlich, umso mehr, wenn Überreste von alten Gebäuden oder Gemäuern gefunden werden, wie das bei rezenten Grabungen im Grund der Fall ist. „Die St.-Ulric-Kirche, deren Überreste wir dort fanden, stammt mindestens aus dem 11. Jahrhundert“, sagt Christiane Bis, zuständige Konservatorin beim „Centre national de recherche archéologique“, das seit Mai 2020 Grabungen auf der place St-Ulrich durchgeführt hat. Die Stadtmauer, deren Reste ebenfalls entdeckt wurden, stammen aus dem 14. Jahrhundert. Außerdem sei man auf Überreste eines Friedhofs mit Grabsteinen gestoßen.