Twing Raid VIII
Sonntag, Tag der Ruhe – und die Ereignisse überschlagen sich
Ein Stein auf der marokkanischen Wüstenpiste hat einem LGE-Twingo-Team den Sonntag verdorben. Erfahrungsbericht, Teil 7.
Treffen sich ein Porsche und ein Twingo mitten in der marokkanischen Einöde ... Foto: Christian Schaack
Nacht von Samstag auf Sonntag. Der Wind und die Böen werden aggressiver. Nach einem unruhigen Schlaf erwachen wir morgens in einem echten Sandsturm. Wie bei Nebel kann man die Saharadünen kaum mehr erkennen. Zelt einpacken und frühstücken. Trotz Brille und Kopftuch pieksen die Sandkörner wie Bienen. Abfahrt um 8.45 Uhr. Beeindruckt von den ständig wechselnden Sichtverhältnissen peitschen wir unseren Teppich durch die verflixten Böen. Die erste Spezialstrecke weist recht wenige technische Schwierigkeiten auf, jedoch versteckte Löcher, Gräben und Steinfallen. Wir halten die Geschwindigkeit im Bereich des Vernünftigen. Das Cockpit füllt sich zusehends mit Sand. Hände und Lippen werden trocken.
Wegen der großen Teilnehmerzahl fahren wir phasenweise im Karawanenmodus: Jeder folgt dem Anführer, fast blind. Dann geraten wir von der offiziellen Strecke ab und müssen trotz Gegenverkehr kehrtmachen.