Esch

Sondersteuer und Prämie: Zuckerbrot und Peitsche zur Belebung der Geschäftswelt

Wichtiges Thema neben der Kultur (siehe untenstehenden Artikel) war in der Escher Gemeinderatssitzung vom Mittwoch der Leerstand im Stadtzentrum. Mit einer Sondersteuer und einer Prämie bei der Eröffnung eines neuen Ladens will die Stadt Esch dem Problem weiter auf die Pelle rücken. 

Mit einer Sondersteuer auf leerstehende Geschäftsläden und einer Prämie bei Geschäftseröffnungen will die Stadt Esch den Leerstand im Zentrum bekämpfen 

Mit einer Sondersteuer auf leerstehende Geschäftsläden und einer Prämie bei Geschäftseröffnungen will die Stadt Esch den Leerstand im Zentrum bekämpfen  Archivbild: Editpress/Julien Garroy

„Dass Geschäfte in Esch leer stehen, sieht jeder. Das heißt aber noch lange nicht, dass Esch tot ist“, sagte der zuständige Schöffe Pim Knaff (DP). Laut Knaff sind von den 329 Geschäftslokalen im Zentrum momentan 278 besetzt, was 84% entspreche. Demnach stünden 51 leer (16%). Von denen seien allerdings lediglich 37% auf dem Immobilienmarkt. „Wir müssen die Besitzer in die Verantwortung nehmen“, so Knaff. Man könne allerdings nicht alle über einen Kamm scheren. Trotzdem gehe es darum, Druck auf diejenigen auszuüben, bei denen „schlechter Wille“ der Grund ist. Die Höhe der Miete kann immer ein Hindernis sein, sie müsse nicht per se niedrig sein, sondern fair, präzisierte Knaff. 

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