Buchkritik
„Solito“, oder Javier Zamoras’ wahre Geschichte eines Kindes über Grenzzäune in die USA
Javier Zamora schaffte es mit neun Jahren aus Lateinamerika mithilfe eines Schleppers in die USA. Seine Geschichte der beschwerlichen Route hat er aufgeschrieben – ein ergreifendes Buch, das sich in diesen Tagen mehr denn je als Lektüre gegen Nationalisten und Rechtspopulisten eignet.
Der Autor Javier Zamora beschreibt in seinem Buch „Solito“ seine eigenen Fluchterfahrungen von El Salvador in die USA Foto: Gerardo del Valle
„Fuck – die Migra!!!“ Auf fast 500 Seiten schildert der Lyriker Javier Zamora, geboren 1990 in El Salvador, sieben Wochen seiner Fluchterfahrungen zwischen El Salvador und Kalifornien: eine beschwerliche Route, voller Schikanen, um bis nach „La USA“, zu seinen Eltern zu kommen.