Keine Beweise für Sozialtourismus
„Solidaritéit mat den Heescherten“ kritisiert Zahlen-Vermischung
Die Behauptung des Familienministers Max Hahn bezüglich eines massiven Sozialtourismus bei der „Wanteraktioun“ lasse sich nicht beweisen, meint die Vereinigung „SolidaritéIt mat den Heescherten“. Hier würden verschiedene Zahlen vermischt. Zudem würden die Zahlen „unserer“ Obdachlosen unterschätzt. Die Frage, die sich stelle, laute: Ist es ein Interpretationsfehler oder politischer Wille, die Realität zu verschleiern?
Der Eingang zur „Wanteraktioun“ auf dem Findel Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Vereinigung „Solidaritéit mat den Heescherten“ kritisiert die Aussagen von Familienminister Max Hahn bezüglich eines sogenannten Sozialtourismus bei der „Wanterkatioun“ (WAK). Unter anderem hatte er in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage angegeben, dass das Verhältnis von Neueinschreibungen zur Gesamtzahl bei 70 Prozent liege. Bei der Analyse der vorliegenden Zahlen fällt auf, dass eine Vermischung zwischen „Neuanmeldungen“ und Personen, die von weit her kommen, vorgenommen wird.