Schokoladen-Expertinnen

So gehen Lola Valerius und Alexandra Kahn aus Luxemburg mit der Kakao-Preisexplosion um

Die Kakaopreise sind global auf dem Höchststand – die Schokoladenproduktion muss unter anderem mit Ernteausfällen und Schädlingen kämpfen. Wie reagieren Luxemburger Unternehmen auf die Preiserhöhung? Das Tageblatt hat bei den lokalen Herstellern „Genaveh“ und Lola Valerius nachgefragt.

Die Kakaopreise explodieren – wie gehen Schokoladenproduzenten damit um? Das Tageblatt hat bei Lola Valerius (links) und Alexandra Kahn (rechts) nachgefragt.

Die Kakaopreise explodieren – wie gehen Schokoladenproduzenten damit um? Das Tageblatt hat bei Lola Valerius (links) und Alexandra Kahn (rechts) nachgefragt. Fotos: Editpress

„Seit Anfang 2023 ist der Preis für eine Tonne Kakao von rund 2.500 auf über 10.000 US-Dollar gestiegen – die Kosten haben sich innerhalb von zwei Jahren also mehr als vervierfacht“, so Alexandra Kahn, Direktorin des Luxemburger Schokoladenherstellers „Genaveh“. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen, auch auf Unternehmen in Luxemburg. Die Hauptursachen für den Preisanstieg seien klimatische und strukturelle Probleme der wichtigsten Erzeugerländer, insbesondere in Westafrika: „Ghana und die Elfenbeinküste, die gemeinsam über 60 Prozent des weltweiten Kakaos liefern, kämpfen mit extremen Wetterbedingungen, überalterten Plantagen, Schädlingsbefall sowie mit sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen in der Landwirtschaft“, erklärt die Direktorin.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Schengen Marina in Schwebsingen

Luxemburgs einziger Yachthafen setzt auf Inklusion statt nur auf Boote