Coronavirus

So funktioniert das Infektionszentrum in Esch

Drei „Maisons médicales“ werden in Luxemburg ab Mittwoch zu Infektionszentren für Coronaviruspatienten umfunktioniert. Auch in Esch gibt es ein solches Zentrum. Das Tageblatt hat sich am Morgen der Eröffnung umgeschaut.

Diese "Maison médicale" wurde zum Infektionszentrum umfunktioniert.

Diese "Maison médicale" wurde zum Infektionszentrum umfunktioniert. Foto: Jessica Oé

10.15 Uhr: Es ist ruhig vor dem neu eingerichteten Infektionszentrum in der rue Emily Mayrisch in Esch. Vor dem rosa-bräunlich gestrichenen Haus steht ein weißes Schild, auf dem „Maison médicale de garde“ in roten Buchstaben prangt. Zwei Personen warten vor dem Eingang. Sie halten weit mehr als zwei Meter Abstand voneinander. Der junge Mann direkt vor der Tür trägt eine Atemschutzmaske. Er habe Fieber und Atembeschwerden, erzählt er, während er kurz hustet. Hineingehen könne man noch nicht, habe man ihm gesagt. Gerade sei noch eine Lieferung angekommen. Man würde Bescheid sagen, wenn die Untersuchungen losgehen können. 

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