Luxemburg

Sexualisierung an Schulen: Wenn Lehrer unangemessene Nachrichten schicken

Ein Lehrer des „Lycée classique de Diekirch“ (LCD) schreibt Schüler*innen mindestens acht Jahre lang private Nachrichten über Online-Messenger. Warum ist es erst jetzt aufgeflogen? Ein Aufklärungsversuch.

Was tun, wenn man Nachrichten von Menschen erhält, die man nicht so leicht ignorieren kann? Ungewollte Aufmerksamkeit ist auch eine Form der sexuellen Belästigung.

Was tun, wenn man Nachrichten von Menschen erhält, die man nicht so leicht ignorieren kann? Ungewollte Aufmerksamkeit ist auch eine Form der sexuellen Belästigung. Foto: Shutterstock

Nicht erst seit der Pandemie findet unser Sozialleben immer öfters online statt. Reflexartig wird nach dem Smartphone gegriffen. Eine gekonnte Handbewegung und schon befindet man sich mitten in Kommunikation mit dem oder der Absender*in. Die kleinen Häkchen verraten sofort, ob eine Nachricht gelesen wurde. Was also tun, wenn man Nachrichten von Menschen erhält, die man nicht so leicht ignorieren kann? Für einige Schüler*innen des „Lycée classique de Diekirch“ stellte sich diese konkrete Frage, als sie von einem Lehrer derselben Schule privat über Messenger angeschrieben wurden.

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