Kopf des Tages

Serge Rihm und das französische Savoir-vivre

Der Countdown läuft: Am Mittwoch schließt das Restaurant Acacia für immer seine Türen. 40 Jahre prägte es die Escher Gastronomie. Inhaber und Koch Serge Rihm will es in Zukunft ruhiger angehen lassen. „Ich will kürzertreten und das Leben genießen“, sagt er.

Serge Rihm vor seinem „Acacia“

Serge Rihm vor seinem „Acacia“ Foto: Editpress/Alain Rischard

Vor zwei Wochen wurde er 62 Jahre alt. Am 29. September 1958 geboren, wuchs Serge Rihm in Capellen auf. Dort betrieb sein Vater bis 1968 das Hotel Fend, ehe es ihn 1978 ins Europarkhotel nach Dommeldingen zog. Später übernahm Rihm Senior dann das „Ascot“ an der hauptstädtischen place d’Armes. Der Weg für den Filius war demnach vorgezeichnet. „Für mich war es immer klar, dass ich in die Fußstapfen meines Vaters treten würde. Ich habe jedenfalls nie bereut, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Auch wenn ich jetzt froh bin, dass es bald vorbei ist“, sagt Serge Rihm. 

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