Eurovision
Schweizer Zurückhaltung: Basel richtet einen „unaufgeregten“ Wettbewerb aus
Obschon in Basel vor allem gute Laune und gute Musik auf dem Programm stehen, gibt es ein paar kleine Misstöne. Insgesamt aber ist der Umgang mit kritischen Stimmen deutlich entspannter.
Propalästinensische Aktivisten zeigen Flaggen vor der St. Jakobshalle, wo am Donnerstagabend das zweite Halbfinale mit israelischer Beteiligung stattfand Foto: AFP/Fabrice Coffrini
Basel, Mittwochabend: Der Sonnenuntergang färbt den Himmel orange, am Eurovision Boulevard schlendern die Fans am Fluss entlang oder genießen einen Cocktail auf einer der zahlreichen Terrassen. Dann schlängelt sich eine Menschentraube mit palästinensischen Flaggen durch die Promenade. Es ist der Schluss eines nicht-bewilligten Protestmarschs. Hinter den Demonstranten folgen ein paar Polizisten im langsamen Tempo, fast, als wäre es einfach nur ein Spaziergang durch Basel.