„So geht’s nicht weiter!“
Schrebergärten auf dem „Gaalgebierg“ – Escher Gemeinde will sich stärker einmischen
Die kleinen und größeren Probleme in den Schrebergärten auf dem „Gaalgebierg“ dürfen nicht zur „unendlichen Geschichte“ werden. Deshalb spricht Bürgermeister Georges Mischo jetzt ein Machtwort. Ein neues Verwaltungskomitee soll her, mit dem die Zuständigkeiten, vor allem die der Gemeinde, klarer geregelt werden. Auch die Wasserzufuhr soll in Angriff genommen werden. Im Interesse aller gutwilligen Pächter der Gartenanlagen.
Trügerische Ruhe: Es gärt in den Schrebergärten auf dem „Gaalgebierg“. Den Verantwortlichen der Gemeinde Esch ist klar, dass es sich um ein strukturelles, nicht um ein konjunkturelles Problem handelt. Deshalb wollen Bürgermeister Georges Mischo und seine technischen Dienste durchgreifen. Es geht vor allem darum, jene zu schützen, die im Respekt mit allen Auflagen ihre Gärten… Foto: Editpress/Julien Garroy
Die gute Nachricht: Die Schrebergärten auf dem Escher „Gaalgebierg“ bleiben selbstverständlich erhalten. Niemand wolle die Anlagen plattwalzen, um stattdessen, wie in den sozialen Netzwerken moniert wurde, Luxuswohnungen zu bauen. Der Escher Bürgermeister legt damit ein klares Bekenntnis ab zum Erhalt der Gärten. Genauso klar ist aber auch eine andere Aussage von Georges Mischo – und die könnte von einigen durchaus als „schlechte“ Nachricht aufgefasst werden. „So, wie es jetzt läuft, kann, darf und wird es nicht weitergehen“, so Mischo. Man darf diese Ankündigung durchaus aber auch als Licht am Ende des Tunnels werten.