Luxemburg-Stadt
Schöffe Paul Galles: „Klimaanlagen in allen Schulen können wir stromtechnisch nicht stemmen“
Die extreme Hitze der vergangenen Wochen dominierte die Gemeinderatssitzung in Luxemburg-Stadt am Montag. Unter anderem gab es Erklärungen, wie die Schulen künftig mit solchen Wetterlagen umgehen werden.
Ein Eis im Park, statt bei über 30 Grad die Schulbank zu drücken: An zwei Nachmittagen hatten die Schüler in Luxemburg-Stadt hitzefrei Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Wer kann schon konzentriert lernen bei über 30 Grad? Mit dieser Frage sahen sich die Schulen in Luxemburg konfrontiert, als das Thermometer in den vergangenen Wochen auf extreme Werte kletterte. Eine nationale Richtlinie, ab wann es „hitzefrei“ für Schüler und Lehrpersonal gibt, existierte nicht. Stattdessen waren die Gemeinden für die Entscheidungen in ihren jeweiligen Einrichtungen zuständig – ein Umstand, der landesweit für Diskussionen sorgte.
In Luxemburg-Stadt entschied man sich während der Hitzewoche dazu, am Mittwoch und Freitag hitzefrei zu geben. Etwa zwei Drittel der Schüler blieben daraufhin zu Hause. Das übrige Drittel wurde von Betreuungspersonal beaufsichtigt. Welche Mitarbeiter in den einzelnen Schulen die Permanence übernahmen, entschieden die Einrichtungen selbst.