Petrusstal
Schlechter Zustand: An der Quirinuskapelle nagt der Zahn der Zeit
Die einzige Felsenkirche des Landes, die Quirinuskapelle im Petrusstal, wurde im 10. oder 11. Jahrhundert christianisiert. Der letzte Gottesdienst wurde allerdings Mitte der 1970er Jahre in dem ehemaligen Sakralbau heidnischen Ursprungs abgehalten. Seitdem ist das historische Bauwerk nur noch selten für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Bausubstanz ist durchfeuchtet. Teilweise besteht sogar Einsturzgefahr, wie aus einer Untersuchung des Restaurators Thomas Lutgen hervorgeht.
Die Quirinuskapelle ist eine der ältesten belegten Kultstätten im Großherzogtum Foto: Editpress/André Feller
Im Auftrag des Kultusministeriums hat Thomas Lutgen eine restauratorische Bauuntersuchung durchgeführt. Diese erfolgt im Vorfeld einer bevorstehenden Restaurierung und soll als Grundlage dienen, die Felsenkirche später möglichst originalgetreu zu restaurieren.