Wildschwein-Sorgen
Schifflingen plant „Klappjagd-Soft“ für Januar
Im Gemeinderat war am Freitag auch der Forstwirtschaftsplan Thema. Der zuständige Förster erklärte in diesem Rahmen, warum gerade Wildschweine die Natur in letzter Zeit belasten und warum sich der Wolf in Schifflingen wohl nicht ansiedeln werde.
In der Gemeinde Schifflingen belasten Wildschweine die Natur momentan mehr als Rehe Foto: Paul Zinken/dpa
Wie kommt die Schifflinger Natur mit ihren Bewohnern zurecht? Das war ein Thema im Schifflinger Gemeinderat am Freitag. Neben einigen anderen Punkten wurde der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2027 vorgestellt.
Dan Sannipoli, der zuständige Förster, berichtete auf Nachfrage von Fabienne Diederich (LSAP), dass voraussichtlich am 8. Januar eine Klappjagd stattfinden werde – allerdings nur auf einer von zwei bejagbaren Parzellen und das auch ohne Absperrungen. Im Fokus stünden aber weniger Rehe, sondern vielmehr Wildschweine. Denn seit dem Ende der Trockenperiode habe man eine zunehmende Verwühlung der Wiesen festgestellt, die relativ sicher auf das Borstenvieh zurückzuführen sei. Das sei ein Problem, dem man mit der Jagd Abhilfe schaffen müsse.