Mobilität

„Sauber, schmuck, adrett“: Passagiere freuen sich über die neue Tram

Als „gewaltiger Schritt“ für das nationale Mobilitätskonzept wurde die Inbetriebnahme des dritten Teilstückes der Tram am Sonntag bei der Jungfernfahrt beschrieben. Opfer habe man bringen müssen, die sich aber gelohnt hätten, so die Politik. Doch was denken eigentlich die Passagiere und Anrainer? Das Tageblatt ist mitgefahren.

Geschäftiges Treiben: Am Tag nach der Jungfernfahrt greifen schon viele Passagiere auf die Tram zurück. Für die meisten von ihnen ist es die erste Fahrt auf der neuen Strecke. 

Geschäftiges Treiben: Am Tag nach der Jungfernfahrt greifen schon viele Passagiere auf die Tram zurück. Für die meisten von ihnen ist es die erste Fahrt auf der neuen Strecke.  Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Place de Paris“, verkündet eine sympathische Stimme über die Lautsprecheranlage, während die Ansage von einer verspielten Melodie im Hintergrund musikalisch umrahmt wird. „Jede einzelne Haltestelle hat ihre eigene Erkennungsmusik“, erklärt eine Frau einem kleinen Mädchen – allem Anschein nach ihre Tochter. Die nickt zustimmend, fragt plötzlich aber nach dem Urheber. Das wisse sie leider nicht, erwidert die Mutter. Die Antwort, dass der Luxemburger Jazzpianist und Komponist Michel Reis für jede der 15 Haltestellen eine eigene Melodie komponiert hat, bleibt sie dem Nachwuchs demnach schuldig.

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