Migration 

„Sans-papiers“: Leben im Schatten – ASTI fordert Legalisierung 

Wenn Pascal Onana (36) nicht so gerne singen würde, wäre er heute womöglich noch immer einer der Unsichtbaren. Es sind Menschen am Rande der Gesellschaft, die ohne Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, ohne Krankenversicherung und immer auf der Hut vor einer Kontrolle leben. Die „Association de soutien aux travailleurs immigrés“(ASTI) mahnt seit Jahren, diese Menschen zu „legalisieren“.

So sieht das ersehnte Stück Papier aus: Eigentlich ist es eine Plastikkarte, aber der Begriff „Sans-papiers“ hat sich für illegale Migranten eingebürgert 

So sieht das ersehnte Stück Papier aus: Eigentlich ist es eine Plastikkarte, aber der Begriff „Sans-papiers“ hat sich für illegale Migranten eingebürgert  Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Geschichte der Flucht von Pascal Onana klingt wie das Drehbuch zu einem Film. Elend, Armut und in europäischen Augen ungeordnete politische Verhältnisse haben in Afrika ein „Business“ hervorgebracht, das unter den Augen der Weltöffentlichkeit tagtäglich Bestätigung erfährt. Diejenigen, die es in Anspruch nehmen, brauchen Geld, Geduld, Gottvertrauen und einen, der einen kennt. Diejenigen, die davon profitieren, sind mit unverfrorener Gier und Skrupellosigkeit ausgestattet.

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