Esch
Rücktritt oder Nichtrücktritt: Postskriptum zu Pim-Knaff-Berichterstattung
Will seinen Posten wohl doch nicht bis Ende des Jahres an Daliah Scholl abgeben Foto: Editpress/Alain Rischard
Der Escher DP-Kulturschöffe Pim Knaff hat gleich nach Erscheinen eines Tageblatt-Online-Artikels am Donnerstagabend gegenüber RTL zwar nicht die Meldung dementiert, dass er seinen Schöffenposten in Esch zugunsten der DP-Gemeinderätin Daliah Scholl räumen wolle, um im Gemeinderat zu bleiben, hat allerdings bestritten, dass dieser Wechsel Ende des Jahres stattfinden soll. Interne Quellen aus der Escher DP-Sektion hatten dem Tageblatt in den letzten Wochen berichtet, dass der Wechsel „im Herbst oder Winter“ stattfinden soll. Widersprüchliche Aussagen aus der Sektion und aus dem „Comité directeur“ der DP gab es dazu, ob Pim Knaff im Herbst oder Winter weiterhin im Gemeinderat bleibt oder der Nächstgewählten Amela Skenderovic Platz macht. Diese Frage habe den sektionsinternen Quellen zufolge die Escher Sektion gespalten.
Die Tageblatt-Nachfrage, ob er „im Herbst oder Winter aus dem Gemeinderat demissioniert“, dementierte Knaff am Donnerstag schriftlich (per SMS). Die nachfolgende Frage, ob er „sich aus dem Schöffenrat zurückziehen und im Gemeinderat bleiben“ werde, bestätigte er (ebenfalls per SMS). Den in der Vorfrage angeführten Zeitpunkt des Wechsels hat anschließend weder das Tageblatt noch Pim Knaff selbst (bis nach Erscheinen des Artikels) in Frage gestellt. Gegenüber RTL und dem Wort sagte Pim Knaff am Donnerstagabend beziehungsweise Freitagmorgen lediglich, der Wechsel werde „am Laf vun der Legislatur“ stattfinden. Auf Tageblatt-Nachfrage antwortete Pim Knaff am Freitag: „Wann et souwäit ass, gitt der et gewuer.“