Luxembourg City Film Festival
„Romería“ zeigt Wege zur Selbstfindung auf, in „El Reino“ rasten cholerische Männer aus
Das Luxembourg City Film Festival (LCFF) neigt sich dem Ende zu, das Tageblatt übergibt ein letztes Mal an junge Filmfans: Bianca Bircă bespricht „Romería“ und Sarah Martins „El Reino“. Zwei Filme, die starke Emotionen hervorrufen – auf der Leinwand und im Kinosaal.
Spielen die Eltern, die an Aids verstarben: Mitch Martín (r.) und Llúcia Garcia (l.) in „Romería“ Foto: QuimVives, Elastica Films
Romería: Eine Reise zur Selbstfindung
Einige Filme bleiben einem noch lange nach Ablauf der Credits im Gedächtnis und hinterlassen Spuren. „Romería“ ist einer dieser Filme. Regie führte Carla Simón. Das fast zweistündige Drama, produziert von María Zamora, vereint Einflüsse aus dem Spanischen, Katalanischen, Französischen und Galicischen. Die Kameraarbeit von Hélène Louvart verleiht dem Film seine markante visuelle Identität – eine Welt, die immersiv, intim und traumhaft wirkt.