Justiz

Roberto Traversini muss sich vor Gericht verantworten

Sechs Jahre nach seinem Rücktritt steht Ex-Differdinger Bürgermeister Roberto Traversini vor Gericht. Im Fokus: mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Gemeinde und CIGL. Die „Gaardenhaischen“-Affäre landet damit erneut im Rampenlicht.

Roberto Traversini nach der Verkündung seines Rücktritts als Bürgermeister von Differdingen im September 2019

Roberto Traversini nach der Verkündung seines Rücktritts als Bürgermeister von Differdingen im September 2019 Foto: Editpress/Alain Rischard

Der frühere Differdinger Bürgermeister Roberto Traversini (déi gréng) muss sich ab dem 19. Januar 2026 vor Gericht verantworten – sechs Jahre nach seinem Rücktritt. Das bestätigte ein Sprecher der Justiz gegenüber Reporter.lu. Im Zentrum des Prozesses stehen mutmaßliche Unregelmäßigkeiten in der Gemeindeverwaltung und bei der Beschäftigungsinitiative CIGL, deren Präsident Traversini damals war. Laut Anklage werden ihm unter anderem Veruntreuung öffentlicher Gelder, Fälschung, Vorteilsannahme im Amt und Vertrauensmissbrauch vorgeworfen. Mitangeklagt sind auch seine Lebenspartnerin sowie zwei Gemeindebeamte. Das Verfahren ist auf fünf Sitzungen bis zum 27. Januar 2026 angesetzt.

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