Bettemburg
Rattengift nachgewiesen: Krähensterben im Schlosspark aufgeklärt
Die Autopsie ergab kein schlüssiges Resultat über das Krähensterben in Bettemburg, die toxikologische Untersuchung wies einen unerlaubten Wirkstoff nach Foto: Editpress/Julien Garroy
Nachdem am 16. Mai im Bettemburger Schlosspark mehr als 20 kranke und verendete Krähen gefunden wurden, gibt die Naturverwaltung zusammen mit der Luxemburger Veterinär- und Lebensmittelverwaltung am Freitag eine Aufklärung über die Todesursache. Unter den Tieren befanden sich zehn Saatkrähen, welche zur weiteren Untersuchung ins „Laboratoire de médecine vétérinaire de l’État“ (LMVE) gebracht wurden. „Die Autopsie, sowie die bakteriologischen und parasitologischen Analysen, die das LMVE auf den zehn Krähenkadavern durchgeführt hat, ergaben kein schlüssiges Resultat für das akute Krähensterben“, geht aus der Mitteilung der Verwaltungen hervor. Auch die Virenanalyse des Luxembourg Institute of Health habe kein positives Resultat ergeben.