Agent provocateur

Rachel Kushners neuer Roman „See der Schöpfung“ handelt von einer früheren FBI-Agentin 

Weniger Drive als „Flammenwerfer“, aber gesellschaftskritischer ist der neue Roman „See der Schöpfung“ der US-Schriftstellerin Rachel Kushner, der in Frankreich spielt und zu dem sich diese von einer wahren Begebenheit inspirieren ließ.

Die US-Autorin Rachel Kushner hat ihrem Roman einen wahren Fall zu Grunde gelegt

Die US-Autorin Rachel Kushner hat ihrem Roman einen wahren Fall zu Grunde gelegt Foto: Gabby Laurent

Wieder eine Spionage-Geschichte? Nach Steffen Kopetzkys „Atom“ glaubt sich der Rezensent so richtig in der Schlapphut-Schleife gefangen, nachdem jahrelang kaum noch jemand an die Agentenzunft gedacht hatte und der eine oder andere fünf Jahre nach dem Ableben des Meisters John Le Carré nicht mehr an eine Renaissance des Fachs geglaubt hatte. Doch Rachel Kushners jüngstes, auf Deutsch erschienenes Buch eröffnet neue Türen zu ausgetreten geglaubten Pfaden. Und doch ist „See der Schöpfung“ etwas Besonderes.

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