Justiz
Prozess gegen Pierre Peters wegen Aufruf zum Hass auf unbestimmte Zeit verschoben
Der Prozess gegen Pierre Peters wird verschoben. Der Grund: Die Anwältin des Angeklagten gehört zur Gruppe der Risikopatienten. Das Gericht und die Staatsanwaltschaft haben dem Antrag des Beschuldigten stattgegeben.
Pierre Peters steht erneut vor Gericht – schon 2016 wurde er wegen Aufruf zum Hass angeklagt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Wieder einmal beschäftigt Pierre Peters die Gerichte. Lange war es ruhig um ihn geworden. Nun hat er sich zurückgemeldet. Diesmal geht es um Kommentare aus den Jahren 2019 und 2020, die er auf Facebook gepostet hat. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 67-Jährigen Aufruf zum Hass („incitation à la haine“) vor. Peters’ letzte Verurteilung liegt vier Jahre zurück. Damals wurde er ebenfalls wegen seiner Hasstiraden vom Berufungsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt.