Escher Gemeinderat

Protz, Prunk, Stillstand und Lügen: Das Trauerspiel um ein Vorzeigeprojekt

Die erste Sitzung des Escher Gemeinderats nach dem Eklat um die Rücktritts-Aufforderung an Pim Knaff war gleichzeitig die letzte vor der Sommerpause. Der wegen schweren Steuerbetrugs verurteilte Erste Schöffe hielt sich zurück und war kaum Thema mehr, dafür rückte Ex-Bürgermeister Georges Mischo bei der Diskussion um Sportarena und -museum in den Mittelpunkt.   

Leben in der Blase Rathaus: Am Freitag waren die Blicke erst auf die Fassade gerichtet, ehe dann im Inneren des Gebäudes gleich neben der Blase die letzte Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien stattfand

Leben in der Blase Rathaus: Am Freitag waren die Blicke erst auf die Fassade gerichtet, ehe dann im Inneren des Gebäudes gleich neben der Blase die letzte Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien stattfand Foto: Ville d’Esch

4 Stunden und 40 Minuten dauerte es am Freitag, ehe die 17 Punkte der letzten Escher Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien abgearbeitet waren, wobei zwangsläufig wichtige Themen wie die Schulorganisation, der „séchere Schoulwee“ oder „Democracy Next“ ein wenig untergingen. Vor zwei Wochen hatte die Opposition aus Protest über die Nichtzulassung einer Motion zum Rücktritt des wegen Steuerhinterziehung verurteilten Ersten Schöffen Pim Knaff den Saal verlassen. Die Sitzung wurde abgebrochen und die ausstehenden Punkte mussten nun zusätzlich zur Tagesordnung nachgeholt werden. Knaff selbst hielt sich dezent zurück und war auch kaum noch ein Thema, von kleineren Seitenhieben von Liz Braz (LSAP) und Bernard Schmit (ADR) einmal abgesehen.  

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren