Luxemburg

Projekt bei der „Fondation Kräizbierg“: Warum das Thematisieren von Gefühlen wichtig ist

Ärger, Freude oder Trauer – diese Gefühle hat jede(r) wohl schon einmal gespürt. Beim Projekt „Lëtz’emotioun“ der „Fondation Kräizbierg“ lernen junge Menschen mit einem Handicap, warum es wichtig ist, über Gefühle zu sprechen.

David (l.) und Edin haben sich mit ihren Emotionen auseinandergesetzt

David (l.) und Edin haben sich mit ihren Emotionen auseinandergesetzt Foto: Editpress/Alain Rischard

„Für Leute wie uns ist es schwer, eine Arbeit zu finden“, erzählt David, während er an einem Computer sitzt und auf dem Bildschirm bunte Figuren zeigt, die er selbst erstellt hat. Offen erzählt der freundliche 18-Jährige das und man muss nachfragen, wen er mit Menschen „wie uns“ meint. Denn Davids physisches Handicap bemerkt man nicht gleich, vor allem wenn er sitzt. Seine rechte Seite ist gelähmt, weshalb er unter anderem Probleme mit der rechten Hand hat und manche Dinge nicht machen kann. In verschiedenen Betrieben hatte er angefragt, um eine Lehre machen zu können – allerdings ohne Erfolg. 

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