„Nur Präsenz zeigen“

Privatpolizei: Schöffenrat wehrt sich gegen Vorwürfe

Ab Dienstag will Luxemburg-Stadt Mitarbeiter privater Sicherheitsunternehmen an verschiedenen Brennpunkten einsetzen. Mit ihrer Präsenz soll punktuell das Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt werden. Die Ankündigung hat jedoch hohe Wellen geschlagen und sorgt für rege Diskussionen in der Öffentlichkeit. Nun hat der Schöffenrat reagiert.

Natürlich bevorzuge man den Einsatz von Polizisten, betont die Stadtverwaltung. Wegen des Mangels an Beamten sei man aber gezwungen gewesen, eine Übergangslösung zu finden

Natürlich bevorzuge man den Einsatz von Polizisten, betont die Stadtverwaltung. Wegen des Mangels an Beamten sei man aber gezwungen gewesen, eine Übergangslösung zu finden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Mitglieder der Opposition haben sich schon zu Wort gemeldet, die Polizeigewerkschaft und der für die Polizei zuständige Minister. Sie alle können sich nicht mit der Idee anfreunden, dass ab Dienstag private Sicherheitsdienste auf dem Gebiet der Hauptstadt eingesetzt werden sollen. Bis zum 31. Januar 2021 sollen zunächst kleine Teams mit Wachhund etwa durchs Bahnhofsviertel und die Oberstadt patrouillieren, um Präsenz zu zeigen und den Bürgern ein sicheres Gefühl zu vermitteln.

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