Polizeieinsatz
Europaschule auf Kirchberg bleibt wegen Drohungen am Montag geschlossen
Die Europaschule Kirchberg bleibt am Montag wegen bedrohlicher Graffiti geschlossen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach gefundenen Drohungen in der Schule. Sicherheitsmaßnahmen und Betreuung vor Ort sollen für den Schutz der Schüler sorgen.
In Sanitäranlagen der Schule wurden „besorgniserregende“ Drohungen gefunden Foto: Editpress/ Fabrizio Pizzolante
Für die Schüler der Europaschule Kirchberg beginnt die Woche anders als gewohnt. Die Schule bleibt am Montag wegen „besorgniserregender Graffiti“ geschlossen. Das teilt die Luxemburger Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mit.
Auf einer Toilettentür soll laut RTL die Nachricht „Sidd prett“ entdeckt worden sein. Daraufhin rückte die Polizei an. Seit 6 Uhr seien schwer bewaffnete Einheiten und ein Suchhund vor Ort. Laut RTL besteht der Verdacht auf eine angekündigte Schießerei.
Die Staatsanwaltschaft spricht in ihrer Mitteilung nicht explizit von der Gefahr einer möglichen Schießerei. Sie teilt allerdings mit, dass vergangene Woche Drohungen in Sanitäranlagen der Schule entdeckt wurden. Die Polizei habe diesbezüglich unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.
Auch die Polizei bestätigte gegenüber dem Tageblatt, dass sie über Drohungen informiert worden sei. Zum Inhalt der Drohung wolle sie sich derzeit jedoch nicht äußern. Auch den Verdacht auf eine angekündigte Schießerei wollte sie nicht bestätigen, sondern lediglich, dass Polizeipatrouillen vor Ort seien, die die Umgebung rund um die Europaschule überprüfen.
Die Eltern wurden demnach am Sonntag per E-Mail über die Sicherheitsmaßnahmen und die präventive Schließung informiert, schreibt RTL. Sicherheitskräfte der Schule verwehren allen Ankommenden den Zutritt. Für Schüler, die nicht ohne Weiteres nach Hause zurückkehren können, werde vor Ort eine Betreuung eingerichtet, teilt die Staatsanwaltschaft mit.
Bereits gegen 9 Uhr erschien das Gelände rund um die Schule menschenleer. Das Tageblatt konnte dort weder Polizei noch Schüler antreffen.
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