Tiere retten, um zu töten

Politologe Armand Clesse legt sich wieder mit den Jägern an

Politologe Armand Clesse sind die Jäger in Luxemburg ein Dorn im Auge. In einem Leserbrief nimmt er nun den „Lëtzebuerger Wëldschutzverband“ ins Visier und bezeichnet die Jagd unter anderem als „blutiges Hobby“.  

Der langjährige Direktor des „Institut d’études européennes et internationales“ lässt in seiner Fehde gegen die Jäger nicht locker

Der langjährige Direktor des „Institut d’études européennes et internationales“ lässt in seiner Fehde gegen die Jäger nicht locker Foto: Editpress/Fabrizzio Pizzolante

Dass Armand Clesse kein Freund der Jäger ist, dürfte spätestens nach dem Gerichtsprozess im Februar jedem klar sein. Damals war der Politologe und langjährige Direktor des „Institut d’études européennes et internationales“ wegen Beleidigung von Jägern zu einer Geldstrafe von 100 Euro verurteilt worden. Zwei Waidmänner, Jean-Claude Hosch und Marc Glesener, der frühere Pressesprecher des Jagdverbands, hatten Clesse Verleumdung an der gesamten Jägerzunft vorgeworfen und 2.500 Euro Schadenersatz gefordert.

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