Müllverwertung mit Goldstatus

Pionierarbeit in Schifflingen: Recyclingzentrum wird 30 Jahre alt

Das Syndicat Sivec, Betreiber der Kläranlage und des Recyclingzentrums in Schifflingen, feiert 30-jährigen Geburtstag. Die Anfänge der Kläranlage und des Recyclinghofs liegen aber wesentlich länger zurück. Zeit für einen Rückblick.

Patrick Falkenstein, Verantwortlicher des Schifflinger Recyclingzentrums, im Gespräch mit Umweltministerin Carole Dieschbourg und Sivec-Präsident Paul Weimerskirch (und den Sivec-Mitgliedern Christian Weis und Camille Schütz)

Patrick Falkenstein, Verantwortlicher des Schifflinger Recyclingzentrums, im Gespräch mit Umweltministerin Carole Dieschbourg und Sivec-Präsident Paul Weimerskirch (und den Sivec-Mitgliedern Christian Weis und Camille Schütz) Foto: Editpress/Paul Huybrechts

Bereits in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts fasste die Gemeinde Esch den Bau einer mechanischen Kläranlage ins Auge. Doch erst 1958 wurde – gemeinsam mit der Schifflinger Gemeinde – der Bau einer mechanischen und biologischen Kläranlage beschlossen. Der Staat übernahm damals 80 Prozent der Baukosten (38,5 Millionen LUF), auf die Gemeinde Esch entfielen 16,6 Prozent und auf Schifflingen 3,4 Prozent. Gebaut für 65.000 Einwohnergleichwerte, wurde sie in den folgenden Jahren dem jeweils aktuellen technischen Stand angepasst. 1966 erfolgte der Anschluss der Schifflinger Kanalisation, circa 15 Jahre danach kamen mit dem neuen Einlaufbauwerk Monnerich und Bergem hinzu.

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