Im Kino
„Parthenope“: Die Trunkenheit der Bilder
In seinem neuen Film „Parthenope“ entfaltet der gegenwärtige Ästhet des italienischen Kinos, Paolo Sorrentino, ein thematisch diffuses Netz aus Schönheit, Jugend und Vergänglichkeit, das er in ganz trunkene Bilder fasst.
Celesta Della Porte spielt „Parthenope“ in Sorrentinos gleichnamigem Film Quelle: imdb.com
In den türkisfarbenen Gewässern der Bucht von Neapel schwebt eine weibliche Silhouette wie eine Meerjungfrau. Parthenope ist der Vorname dieser Schwimmerin, eine junge Frau, die mit ihrer wohlhabenden Familie in einer Villa hoch über dem Wasser lebt. In Anlehnung an die griechische Mythologie besitzt Parthenope eine sirenenhafte Anziehungskraft: Überall, wo sie erscheint, erregt sie Aufsehen durch ihre atemberaubende Schönheit, die nur von der Größe ihres Intellekts übertroffen wird. Die Hauptdarstellerin Celesta Della Porte ist das Zentrum der Begierde des Films, Sorrentino begleitet sie auf ihrem Lebensweg, den er als ein thematisch diffuses Netz aus Schönheit, Jugend und Vergänglichkeit ebendieser gestaltet.