Ausgrabungen in Bascharage
Paläontologen finden insgesamt 250 Fossilien – darunter auch Knochen eines Ichthyosauriers
Zwei Wochen dauerten die Ausgrabungen in Bascharage. Um die 250 Fossilien konnten die Paläontologen zutage fördern. Vorigen Dienstag stellten sie einen kleinen Teil ihrer Funde der Öffentlichkeit vor.
Paläontologe Ben Thuy mit dem Kopf eines Fischsauriers Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Frage, ob die Ausgrabungen erfolgreich verlaufen sind, beantwortet der leitende Paläontologe aus dem Naturmusée, Ben Thuy, mit einem kurzen „Oh ja“ und einem breiten Grinsen. Es seien insgesamt um die 250 Fossilien gefunden worden. Rund 30 Fische fanden die Wissenschaftler, ein halbes Dutzend verschiedene Arten. Sogar versteinerte Tintenfische seien darunter, bei einem könne man noch seine letzte Mahlzeit im Magen sehen. Sogar Tinte sei noch im Stein sichtbar. Alle dort gefundenen Fossilien stammen aus dem Zeitalter des Unteren Jura vor 183 Millionen Jahren. Diese genaue Zeitzuteilung erlauben sogenannte Leitfossilien, in diesem Fall Ammoniten (Kopffüßler), Fossilien, die weltweit – und eben auch in Bascharage – bereits haufenweise gefunden wurden und dementsprechend gut dokumentiert sind.