Südgemeinden
Orange Phase beim Trinkwasser aufgehoben – Wachsamkeitsstufe bleibt bestehen
Der SES hat die orange Phase aufgehoben. Damit entfallen die Trinkwasserbeschränkungen in Esch und den übrigen Mitgliedsgemeinden.
Foto: Editpress/Julien Garroy
Die vorübergehenden Einschränkungen für die Nutzung von Trinkwasser gelten in den Südgemeinden nicht mehr. Das „Syndicat des eaux du Sud“ (SES) hat die orange Phase am Montag für sein gesamtes Versorgungsgebiet aufgehoben. Betroffen sind auch die anderen Mitgliedsgemeinden wie Differdingen, Düdelingen, Bettemburg, Kayl, Sanem und Monnerich.
Damit ist das am 10. Juli eingeführte Notfallreglement außer Kraft. Während der orangefarbenen Phase waren mehrere nicht notwendige Nutzungen von Trinkwasser verboten. Dazu gehörten unter anderem das Waschen von Fahrzeugen außerhalb professioneller Anlagen, das Befüllen privater Schwimmbecken, der Einsatz von Hochdruckreinigern sowie die Bewässerung von Rasenflächen, Parks, Friedhöfen und Sportplätzen.
Die landesweite Wachsamkeitsphase der Wasserwirtschaftsverwaltung bleibt nach aktuellem Stand hingegen bestehen. Die Entnahme von Wasser aus Flüssen, Bächen und anderen Oberflächengewässern ist weiterhin verboten. Abgesehen davon ist die landesweite Wachsamkeitsphase nicht mit verbindlichen Verboten verbunden. Bürger, Unternehmen und Gemeinden werden aber weiterhin dazu aufgerufen, nicht notwendige Nutzungen von Trinkwasser zu reduzieren.