Eklat im Escher Gemeinderat

Opposition verlässt Saal, nachdem Motion zu Knaff-Rücktritt nicht zur Abstimmung kommt

Eklat im Escher Gemeinderat: Nachdem eine Motion zum Rücktritt von Pim Knaff (DP) aus juristischen Gründen nicht zur Abstimmung zugelassen wurde, verließen die Oppositionsräte den Saal, sodass nicht mehr genügend Räte dort waren, um die Sitzung fortzuführen. Das Trauerspiel rund um den wegen schwerer Steuerhinterziehung verurteilten Ersten Schöffen geht demnach weiter. Die Opposition sprach von einem riesigen Imageschaden für die Stadt Esch.  

Außergewöhnlich viel Interesse bei Presse und Publikum: Bei der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag stand die Personalie Pim Knaff im Mittelpunkt

Außergewöhnlich viel Interesse bei Presse und Publikum: Bei der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag stand die Personalie Pim Knaff im Mittelpunkt Foto: Philip Michel/Editpress

Volles Haus am Freitag bei der Escher Gemeinderatssitzung, wo die Causa Pim Knaff auf dem Programm stand. Eine Motion forderte den Rücktritt des wegen schweren Steuerbetrugs verurteilten Ersten Schöffen, die aber schlussendlich aus juristischen Gründen nicht zur Abstimmung kam. Die LSAP-Räte verließen aus Protest geschlossen den Saal, gefolgt von den anderen Räten der Opposition. So waren nicht mehr genügend Mandatsträger (9) übrig, um über Punkte abstimmen zu können. Die Sitzung wurde nach einer zehnminütigen Pause mit den Räten der Mehrheit kurz fortgesetzt und dann nach ein paar Worten von Bürgermeister Christian Weis (CSV) abgebrochen. Zuvor war es zum Streit über einen eventuellen Rücktritt von Knaff gekommen. 

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