Polizeireform
„Nur noch Dienst nach Vorschrift“: Gewerkschaften kritisieren mangelnde Unterstützung für Polizeibeamte
Der Gewerkschaftsbund OGBL und die Polizeigewerkschaft ADESP haben in einer Pressemitteilung auf die jüngsten Vorfälle in Luxemburg und in Ettelbrück reagiert. Den Polizeibeamten würde es an Unterstützung mangeln, weshalb immer öfters nur noch „Dienst nach Vorschrift“ an der Tagesordnung stehen würde. Darunter würde die Sicherheit des Bürgers leiden.
In gefährliche Situationen werden sich erfahrene Polizeibeamte nicht mehr begeben Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Zahlreiche Missstände und ein mangelnder Rückhalt seitens der Politik und der Polizeidirektion in Luxemburg haben dazu geführt, dass zahlreiche Polizeibeamte ihren anfänglichen Idealismus verloren haben und nur noch „Dienst nach Vorschrift“ machen würden. Das teilen der „Onofhängege Gewerkschaftsbond Lëtzebuerg“ (OGBL) und die Polizeigewerkschaft „Association du personnel policier détenteur d’un diplôme de fin d’études secondaires de la police grand-ducale“ (ADESP) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Leidtragender sei der Bürger, dessen Recht auf Sicherheit nicht gewahrt werden könne.