Ende der Tabuisierung

„Nichts ist mehr so wie es war“: Frau verlor zwei Brüder durch Suizid

Ein Suizid versetzt Familie und Freunde in einen Schockzustand. Was bleibt, sind oft Trauer und Fragen über Fragen. „Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er mit der Trauer umgeht“, sagt Francine Remesch. Sie hat beide Brüder durch Selbstmord verloren.

Etwas schüchtern lächelt Francine in die Kamera, während Carlo die Augen groß aufreißt. Das Foto stammt aus glücklicheren Zeiten.

Etwas schüchtern lächelt Francine in die Kamera, während Carlo die Augen groß aufreißt. Das Foto stammt aus glücklicheren Zeiten. Foto: Editpress/Eric Hamus

„Wollen Sie etwas Wasser?“, fragt Francine Remesch und deutet auf ihr helles Esszimmer, während die letzten Sonnenstrahlen des Tages den Raum in ein angenehmes Licht tauchen. Auf dem Tisch liegen fast ein halbes Dutzend Bücher, die meisten davon Ratgeber. In einem Kasten auf dem Fensterbrett döst eine Katze friedlich vor sich hin, während eine Duftkerze vom Schweberegal eine angenehme Note Lavendel im Raum verbreitet. Der Blick aber fällt auf ein Schwarz-Weiß-Foto hinter der Kerze, das zwei Kinder in einer engen Umarmung zeigt.

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