Handyverbot
Nicht so schlimm: Wie die Septième II im LGE den Schulalltag seit Pfingsten erlebt
Weniger Handykonsum an den Schulen – das ist das Ziel von Bildungsminister Meisch. In den Grundschulen hat das Handyverbot nach den Osterferien begonnen, in den Sekundarschulen nach Pfingsten. Jede Schule konnte gewissermaßen eigene Regeln festlegen. Und was sagen die Schüler?
„Septième II“ des LGE: Eine Veränderung ihres Handykonsums außerhalb der Schulzeit sehen die Mädchen und Jungen eigentlich nicht Foto: Editpress/Alain Rischard
Ein Drama scheint das Handyverbot für die Septimaner nicht zu sein. Beim Besuch vor kurzem in ihrer Klasse lässt zumindest nichts darauf schließen. Das mag wohl auch daran liegen, dass sich im LGE nicht für ein komplettes Wegsperren des Handys entschieden wurde. Vor jeder Unterrichtsstunde muss es zwar abgegeben werden, danach dürfen die Schülerinnen und Schüler es wieder nutzen. So war es eigentlich auch bereits vor Meischs Vorstoß. Anders ist allerdings, dass das Handy nicht mehr zum Spielen oder Filme-Schauen genutzt werden darf, sondern nur, um den Stundenplan und etwaige Änderungen oder Benachrichtigungen einzusehen. Neu ist ebenfalls, dass das Handy auch während Aufsichtsstunden ins Körbchen muss.