Kommunalpolitik

Nicht genug Zeit, zu viele Aufgaben – warum immer mehr Bürgermeister hinschmeißen

Zeitmangel, Überlastung, komplexe Verfahren: Immer mehr Bürgermeister treten zurück. Die Regierung hat reagiert und den „Congé politique“ ausgeweitet. Doch trotz Verbesserungen bleibt der Spagat zwischen politischem Amt und Alltag für viele schwierig.

Immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister treten zurück – allein in den vergangenen zehn Monaten waren es fünf

Immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister treten zurück – allein in den vergangenen zehn Monaten waren es fünf Fotomontage: Tageblatt

Der Verantwortungsbereich der Gemeinden wird immer größer. Mit dem wachsenden Aufgabenkatalog nimmt auch die Zahl der Pflichten der Kommunalpolitiker zu, was für die Menschen, die dieses Amt oft nebenberuflich ausüben, mit wachsendem Zeitaufwand verbunden ist. Dass politisches Engagement, Arbeit und Privatleben nicht immer unter einen Hut passen, haben die vergangenen zehn Monate gezeigt. Seit September sind fünf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zurückgetreten. Die angegebenen Gründe dafür sind unterschiedlich, doch Zeitmangel spielt eine Rolle – und dementsprechend auch der „Congé politique“. Also die Zeit, während der ein Kommunalpolitiker von der Arbeit freigestellt wird, um seinen Pflichten als Volksvertreter nachzukommen.

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