Kopstal

Neun Bürger intervenieren schriftlich beim Umweltminister wegen Sendemastprojekt

Der Plan des Telekommunikationsunternehmens Proximus, einen 35 Meter hohen Sendemast in der Gemeinde zu errichten, erhitzt weiterhin die Gemüter. Nach dem Antrag der Firma auf eine Baugenehmigung haben sich neun Bürger mit einem Brief an den Umweltminister gewandt, um auf Formfehler hinzuweisen. Die Firma eigne sich widerrechtlich den Titel des Bauherrn an.

Ursprünglich sollte der geplante Sendemast im „Chemin de Steinsel“ errichtet werden

Ursprünglich sollte der geplante Sendemast im „Chemin de Steinsel“ errichtet werden Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Firma Proximus möchte die Antennen auf dem Dach des Rathauses durch einen 35 Meter hohen Sendemast ersetzen. Für dessen Bau hatte die Gemeinde der Firma einen Standort auf Bridel in Aussicht gestellt. Im Juli hatten rund 200 Bürger eine Petition gegen dieses Projekt unterschrieben, in dem sie bereits auf einige Versäumnisse hinwiesen, u.a. das Fehlen einer geotechnischen Studie. In der Sitzung vom 9. Juli sollte der Gemeinderat eine Konvention mit der Firma Proximus gutheißen; der Punkt war allerdings nach Protesten kurzfristig von der Tagesordnung genommen worden. Im Oktober sollte dann eine öffentliche Informationsversammlung zu dem Projekt stattfinden, die allerdings wenige Tage vor dem geplanten Termin abgesagt wurde.

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