Belval

Neuer Lehrstuhl für Geschichte und Migration: „Ein ehrgeiziges und spannendes Projekt“

Migration sei in Luxemburg kein neues Phänomen, sondern ein historisches, sagt Historiker Denis Scuto. Am Montagmorgen wurde die Vereinbarung zum neuen Lehrstuhl „Histoire et migrations“ an der Universität Luxemburg unterzeichnet.

Mit dabei (v.l.): Josiane Di Bartolomeo-Ries (Schöffin der Gemeinde Düdelingen, LSAP), Antoinette Reuter (Präsidentin des Verwaltungsrats des CDMH), Dan Biancalana (Bürgermeister Gemeinde Düdelingen, LSAP), Jens Kreisel (Direktor der Universität Luxemburg) und Historiker Denis Scuto

Mit dabei (v.l.): Josiane Di Bartolomeo-Ries (Schöffin der Gemeinde Düdelingen, LSAP), Antoinette Reuter (Präsidentin des Verwaltungsrats des CDMH), Dan Biancalana (Bürgermeister Gemeinde Düdelingen, LSAP), Jens Kreisel (Direktor der Universität Luxemburg) und Historiker Denis Scuto Foto: Editpress/Julien Garroy

„Migration ist eine Realität in der heutigen Welt“, betonte Denis Scuto bei der Unterzeichnung des neuen Lehrstuhls „Histoire et migrations“ am Montagmorgen in der „Maison des sciences humaines“ in Belval. Die Vereinbarung zwischen der Universität Luxemburg, dem „Centre de documentation sur les migrations humaines“ (CDMH) und der Gemeinde Düdelingen sieht eine Untersuchung der Ein- und Auswanderungen während des 19. und 20. Jahrhunderts im Großherzogtum und in der Großregion vor. Der Fokus liegt auf der Stadt Düdelingen. „Wenn es in einem Land Sinn macht, mehr Migrationsforschung zu betreiben, Fachwissen aufzubauen und die Ergebnisse einem breiten Publikum zu präsentieren, dann in Luxemburg“, meinte Denis Scuto, Inhaber des neuen Lehrstuhls.

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