Raemerich
Neue Einwohner in Raemerich: 118 Betten für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine
Die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine werden ab dieser Woche ein vorläufiges neues Zuhause in der Cité de l’Espérance in Esch-Raemerich finden. Die Einwohner des Viertels konnten am vergangenen Samstag anlässlich einer „Porte-ouverte“ die renovierten Wohnhäuser besichtigen.
Leerstand endlich vorbei: Hier sollen 118 Flüchtlinge aus der Ukraine ein neues vorläufiges Zuhause finden Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Sechs der neun bisher leer stehenden Wohnblöcke wurden in den vergangenen Wochen vom Nationalen Aufnahmeamt (ONA) für die Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge instandgesetzt. Die dem „Fonds du logement“ gehörenden Häuser waren der Stadt Esch bzw. dem ONA per Konvention abgetreten worden. Zwei-bis Dreibettzimmer, ein Gemeinschaftsraum, Sanitäranlagen und Waschküche in jedem Haus warten auf die Besucher aus dem kriegsgeplagten Land. 118 Betten stehen in den sechs Wohneinheiten zur Verfügung, wobei in einem der Häuser den Sozialarbeitern und Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma Räumlichkeiten vorbehalten sind.