75.000 Ecoboxen in Luxemburg

Nachfrage ist während des zweiten Lockdowns gestiegen

Vor zwei Jahren hat die Ecobox ihren Weg in die Luxemburger Gastro-Betriebe gefunden. Mittlerweile wandern knapp 75.000 der grünen Plastikbehälter durchs Land. Mit dem zweiten Lockdown ist die Nachfrage noch einmal gestiegen.

Insgesamt 178 Betriebe nehmen an dem Ecobox-Projekt teil

Insgesamt 178 Betriebe nehmen an dem Ecobox-Projekt teil Bild: SuperDrécksKëscht

„Mit dem zweiten Lockdown sind die Ecobox-Bestellungen wesentlich gestiegen“, erklärt Cheryl Klemens, Umweltberaterin bei der „SuperDrécksKëscht“, dem Tageblatt gegenüber. Das Projekt wurde 2018 vom Umweltministerium, der „SuperDrécksKëscht“ und der Horesca eingeführt. Seitdem seien nun exakt 74.964 Ecoboxen in Umlauf, so Klemens. Die grünen Mehrwegbehälter aus Polybutylenterephthalat (PBT) sollen die Einweg-Doggybags ersetzen. Gegen eine Pfandgebühr von fünf Euro können Kunden ihre Essensreste in der verschließbaren Schüssel mit nach Hause nehmen. Die Ecoboxen können anschließend gespült und wieder benutzt werden. So soll nicht nur Lebensmittelverschwendung, sondern auch unnötiger Plastikmüll vermieden werden.

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